Was ist neu in Version 2.1?

Mit der neuen MyCoRe- und DocPortal-Version kommen neben Optimierungen, vielen Fehlerkorrekturen auch neue und überarbeitete Funktionen hinzu.

Eine neue Version des integrierten Bildbetrachters

Beschreibung:
Durch eine vollständig gekachelte Ablage aller Bilder (Kachel à 256x256 Pixel) und komplett neuer Benutzerschnittstelle ist der Bildbetrachter in Version 2 (IView2) deutlich performanter und bietet neue Funktionen.

Realisiert von:
Silvio Hermann, Thomas Scheffler

Modulkonzept und Maven

Beschreibung:
Die Aufräumarbeiten von MyCoRe 1.3 hin zu 2.0 wurden mit 2.1 weiter vorangetrieben. So sind Beschreibungen, die das Datenmodell betreffen nun noch strikter von den restlichen Dateien getrennt im DocPortal-Modul abgelegt. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist die Umstellung auf Maven. Dadurch ändert sich für die Anwendungsentwicklung auf den ersten Blick nicht viel: Jetzt muss MyCoRe nicht mehr separat heruntergeladen und kompiliert werden. Sondern MyCoRe wird nun bei der Installation automatisch als jar-Datei heruntergeladen, so wie alle anderen Bibliotheken auch.

Realisiert von:
Thomas Scheffler

Eine überarbeitete OAI-Schnittstelle

Beschreibung:
In Version 2 steht die OAI-Schnittstelle mit MyCoRe 2.1 in neuer Implementierung zur Verfügung. Die umfangreichen Überarbeitungen haben dazu geführt, dass die neue Version deutlich schneller und flexibler ist. Auch die Fehlerbehandlung ist nun vollständig. In DocPortal ist beispielhaft Epicur integriert. Auch xmetadiss+ ist möglich, wie es z.B. bereits in Rostock im Einsatz ist.

Realisiert von:
Frank Lützenkirchen, Robert Stephan

Metadatenversionierung in einer neuen Version des IFS

Beschreibung:
Das IFS2 (Internal Filesystem Version 2) ist eine neue Implementierung für die Persistenz von Metadaten, Derivaten und Dateien. Das IFS2 bietet gegenüber der bisherigen Persistenzschicht eine Reihe von Vorteilen, u.a. eine einfachere Struktur, die auch mit externen Werkzeugen ausserhalb von MyCoRe bearbeitbar ist, eine einfachere Möglichkeit der Datensicherung und Synchronisierung und eine gesteigerte Performance. Die Implementierung des IFS2 für Dateien ist für ein kommendes Release in Vorbereitung.

Realisiert von:
Frank Lützenkirchen

METS-Editor

Beschreibung:
Mit Hilfe des MyCoRe-internen Mets-Editors ist es möglich, DFG-Viewer-konforme Metsdokumente zu erzeugen. Neben dem in DocPortal integrierten METS-Editor steht noch ein weiterer, in Leipzig entwickelter Editor zur Verfügung. Beide Versionen sollen zukünftig zu einer zusammengeführt werden.

Realisiert von:
Silvio Hermann

Beschleunigter Klassifikationseditor / Klassifikationsbrowser

Beschreibung:
Auch Klassifikationseditor und Klassifikationsbrowser haben eine deutliche Überarbeitung erfahren, zugunsten deutlich besserer Performance.

Realisiert von:
Hoo Chi Vu

Umstellung auf Java 1.6

Beschreibung:
Da Java 1.5 nicht mehr von Sun „supported“ wird, setzt die MyCoRe-Community Java in der Version 1.6 ein.

Realisiert von:
allen

Eine neue Authentifizierungs-Schnittstelle

Beschreibung:
Es können nun verschiedene Authentifizierungssysteme angebunden werden. So ist beispielsweise in MILESS neben einer lokalen Benutzerverwaltung die Authentifizierung über CAS (Central Authentication Service) auf diese Basis realisiert. Dadurch ist ein „Single Sign-On“ zwischen MILESS und anderen Diensten wie Moodle und BSCW ermöglicht, die CAS ebenfalls unterstützen.

Realisiert von:
Thomas Scheffler, Frank Lützenkirchen

MODS-Import

Beschreibung:
MODS-3.4-Dokumente können nun direkt über die MyCoRe-Kommandozeile importiert werden. Für die Ausgabe wird ein einfaches Stylesheet bereitgestellt.

Realisiert von:
Thomas Scheffler

Multimedia-Komponente

Beschreibung:
Es wurde eine neue Komponente realisiert, die technische Metadaten aus Multimedia-Dokumenten extrahiert und Thumbnails von Videos erstellt.

Realisiert von:
René Adler

SWORD-Schnittstelle

Beschreibung:
MyCoRe 2.1 unterstützt das SWORD (Simple Web-service Offering Repository Deposit)-Protokoll, womit es beispielsweise möglich ist, Artikel aus OpenAccess-Zeitschriften wie BioMed Central direkt und automatisiert nach Veröffentlichung ins eigene Repository übertragen zu lassen.

Realisiert von:
Nils Verheyen