Technischer Hintergrund

Der DocPortal-Server besteht aus vier Grundkomponenten, die wie folgend charakterisiert werden können:

Backends

Dieser Teil bezeichnet Komponenten von Drittanbietern, welche zur Speicherung der Daten einer MyCoRe-Anwendung genutzt werden. Es steht eine Lösung aus den freien Produkten Hibernate und Apache Lucene zur Verfügung. Dabei gestattet Hibernate die Nutzung von SQL-Datenbank-Systemen wie HSQLDB (standardmäßig bei MyCoRe mit dabei), MySQL oder DB2

MyCoRe-Kern

Der MyCoRe-Kern enthält alle allgemeinen Klassen, Konfigurationsdateien und Stylesheets, welche zur Gestaltung einer beliebigen MyCoRe-Anwendung aus den bereitgestellten Komponenten erforderlich sind. Alle Dateien des MyCoRe-Kerns sind in dem JAR-File mycore.jar enthalten. Diese Datei wird komplett so in die Anwendungsebene übernommen.

DocPortal

DocPortal ist eine Anwendung. Hier sind alle gemeinsamen Konfigurationsdateien und Daten für die eigentlichen Applikationen gespeichert. Gemeinsame Dateien sind z. B. die Konfiguration des Datenmodells, Konverter, Web-Seiten oder auch diese Dokumentation. Beim Zusammenbau der eigentlichen Anwendung werden alle Daten aus DocPortal in den webapps-Baum kopiert und dann durch die Datenzugriffe auf die Backends der eigentlichen Anwendung ergänzt.

Servlet-Engine

Docportal bringt eine Third-Party Servlet-Engine namens Jetty mit. Dies dient dem Betrieb der Web-Anwendung. Alternativ kann auch die Tomcat-Servlet-Engine des Apache- Projektes verwendet werden.

Weitere Komponenten

MyCoRe bietet noch zusätzliche Funktionalitäten wie URN-Generator, OAI-Schnittstelle, Z39.50-Schnittstelle oder Bildbetrachter sowie ein Web-Autorensystem WCMS.